Über Yvonne

Tu’ das was du gerne machst, der Rest ergibt sich von selbst

Geboren wurde ich am 28.10.1976, einem Olympiajahr, das wahrscheinlich meinen Werdegang geprägt hat.
Seit 2005 bin ich mit Martin Groß verheiratet. Mein Mann hat eine Tierarztpraxis, in der ich, wenn ich noch Zeit finde, assistiere.
Am 1. März 2007 kam unsere Tochter Amelie Viktoria auf die Welt, in der Zeit des Mutterschutzes konnte ich viel über meine Zukunft nachdenken und habe mich dann entschlossen, mich mit „Rhythm and Dance“ selbstständig zu machen. Die Idee, ein Studio zu eröffnen, kam, als Anna Abd Elghany und ich herausfanden, dass wir die gleichen Ziele verfolgen und die gleiche Richtung anstreben.

Am 29.07.2009 kam unsere 2. Tochter Florentina Arianna auf die Welt.

Werdegang und Philosphie

Mit 3 Jahren begann ich mit dem Eiskunstlauf. Da eine Ballettausbildung sehr förderlich ist, begann ich, mit 6 Jahren Ballett zu lernen.
Zusätzlich zum Eiskunstlauf trainierte ich Short Track und konnte beachtliche Erfolge erzielen: Teilnahme an 2 Weltmeisterschaften, einige Europameisterschaften etc.
Nachdem ich immer schon gerne mit Kindern gearbeitet habe, habe ich den Lehrwart für Eiskunstlauf gemacht und eine Zeit lang Kinderkurse betreut.
Mit 18 habe ich dann diesem Sport den Rücken zugewandt, um mich beruflich weiter zu entwickeln.
Durch Zufall bin ich dann in eine Showtanzgruppe gekommen und konnte meine tänzerischen Fähigkeiten weiter ausbauen. Neben Ballett wurde auch Jazz und Hip Hop trainiert. Außerdem habe ich eine Zeit lang bei der Weltmeisterschaft der Ästhetischen Gymnastik als Kampfrichter gewertet.
Durch meine beste Freundin bin ich dann in eine Tanzschule in Graz gekommen, wo ich 5 Jahre lang gearbeitet habe. Von Kindertanzkursen bis zu Erwachsenenkursen war meine Arbeit weit gefächert.
Um wirklich ein umfangreiches Wissen aufzubauen, nahm ich an vielen Workshops mit internationaler Besetzung teil und tanzte oft bei Wettkämpfen.
Erst durch die Diplomausbildung zur Tanzpädagogin habe ich erkannt, dass mehr hinter meinem Hobby stand und ich Tanzen zum Beruf machen wollte, dass nicht immer Leistung im Vordergrund steht, sondern die Freude und der Spaß an Bewegung, vor allem aber ein großer Bereich die Gesundheit – ob Prävention oder Rehabilitation – eine große Rolle spielt.

Mein Schwerpunkt ist Hip Hop und Streetdance, aber auch Musical, Jazz oder Steptanz stehen auf dem Stundenplan.
Vor 6 Jahren hat mich der Vater eines Down Syndrom Mädchens kontaktiert, um seiner Tochter Tanz näher zu bringen.
Mittlerweile gibt es eine sehr nette Tanzgruppe, die „Sunshinedancer“, die einmal in der Woche trainiert. In der Stunde versuchen wir, den Körper zu schulen, aber auch Tanzschritte aus allen Bereichen (Hip Hop, Jazz, Ballett) zu lernen. Bei den Aufführungen sind die Kinder immer mit großer Freude dabei.
Diese Kinder sind mit ein Grund dafür, dass ich meinen Beruf so liebe. Wenn die Kinder auf der Bühne stehen und das ganze Gesicht verrät die Freude, aber auch die Anspannung vor großem Publikum zu tanzen, dann ist das für mich die schönste Belohnung für meine Arbeit.

Zweimal im Jahr gibt es eine Show, meistens als Abschluß eines Semesters. Dabei haben alle Kinder die Gelegenheit, ihr Können zu zeigen. Es geht nicht darum, wer besser ist, sondern zu zeigen, was man alles erreichen kann.
Natürlich gibt es auch Kinder, die ihr Können mit anderen messen wollen. Das wird von uns natürlich auch unterstützt und die Kinder dürfen an Wettkämpfen teilnehmen. Oberstes Gebot:“ Dabei sein ist alles“!

Nachdem man sich immer weiterentwickeln muss, arbeite ich seit einem Jahr an einem Kindermusical.
Mein Schwager, der auch Musiker ist, macht meine Ideen zu Musik und wenn es weiter so gut läuft, dann werden wir unser Stück nächstes Jahr aufführen können.
Außerdem plane ich eine Rollstuhltanzgruppe – Rolli Dance!
Auch Kinder, die im Rollstuhl sitzen, können tanzen und ich möchte ihnen diesen Zugang ermöglichen.
Tanzen ist nicht, sich mit den Beinen zu bewegen. Tanzen kommt von Innen und es ist egal, wie man Bewegung zum Ausdruck bringt.

Für meine Tochter würde ich mir wünschen, dass sie auch den Zugang zum Tanz und zur Musik findet. Sie braucht keine Primaballerina zu werden, es würde mein stolzes Mutterherz schon entzücken, wenn sie einfach nur Freude an der Bewegung und im Kreise anderer Kinder Spaß hat.

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